Unternehmen und Integration
24.11.2008, Berlin
Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Bundesrepublik Deutschland durch den Zustrom von Ausländern überfordert fühlte. Im Jahre 2006 kamen nur noch 216.000 Zuwanderer – elf Prozent weniger als im Jahr zuvor. Einer aktuellen Studie der OECD zufolge fällt Deutschland im internationalen Wettbewerb um hoch qualifizierte Arbeitskräfte gegenüber anderen OECD-Staaten zurück. Das gilt auch für niedriger qualifizierte Tätigkeiten, etwa in der Gastronomie und in der Altenpflege.
Kein Wunder, dass sich gerade Vertreter aus der Wirtschaft als Motor einer Bewegung für großzügigere Zuzugsregelungen verstehen. Engagieren sich Unternehmen ausreichend für Integration? Haben sie in der Vergangenheit ausreichend deutsche Fachkräfte und Kinder aus Migrantenfamilien ausgebildet und gefördert, um dem jetzt drohenden Mangel vorzubeugen? Und: wie steht es um die Bemühungen der Betriebe, deutsche wie ausländische Behinderte besser zu integrieren? Eine nachhaltige, von gesellschaftlicher Verantwortung getragene Unternehmenspolitik kann zum Standortvorteil werden – gerade in einer Zeit, da viel und intensiv über mangelnde Moral in den Konzernen geklagt wird.
Aktion Gemeinsinn e.V. und die Volkswagen AG luden zu diesem Thema Ende November 2008 zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in die VW-Repräsentanz in Berlin.
Nachfolgende (Informations-) Materialien zur Tagung stehen Ihnen hier als Download-Datei zur Verfügung:
- Tagungsprogramm (pdf)




